Satzung der Süddeutschen Gesellschaft für

Bioenergetische Analyse e.V. (SGfBA)


(Neufassung beschlossen auf der Mitgliederversammlung vom 10.01.2015 in
Karlsruhe, ersetzt die Satzung in der Fassung vom 12.11.2011)


§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Süddeutsche Gesellschaft für Bioenergetische Analyse
e.V. (SGfBA).
Der Verein hat seinen Sitz in Stuttgart und ist dort in das Vereinsregister eingetragen.


§ 2 Geschäftsjahr


Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 3 Zweck und Aufgaben


3.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne
des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
3.2 Zweck des Vereins ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens und der
öffentlichen Gesundheitspflege durch die Weiterentwicklung der von Alexander Lowen
begründeten Bioenergetischen Analyse einschließlich ihrer Anwendung in der psychosozialen
Versorgung
3.3 Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch
- Forschung im Bereich der Bioenergetischen Analyse, Anwendung ihrer Erkenntnisse als
körperorientierte, tiefenpsychologisch fundierte Therapiemethode und die Veröffentlichung
wissenschaftlicher Beiträge
- Beiträge zur öffentlichen Gesundheitspflege in Form von Angebot und Vermittlung von
Psychotherapie und Supervision sowie theoretischer und praktischer Fortbildung zur Erweiterung
der psychosozialen Kompetenz
- Angebot einer Berufsbegleitenden Weiterbildung zum Bioenergetischen Analytiker im
süddeutschen Raum (Durchführung von Weiterbildung in bioenergetischer Analyse)
- Vertretung der fachspezifischen Interessen der Mitglieder des Vereins und Veranstaltung
von wissenschaftlichen Seminaren und Tagungen
- Vernetzung der Kolleg/innen der bioenergetischen Analyse.


§ 4 Selbstlose Tätigkeit


Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 

§ 5 Mittelverwendung


Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die
Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem
Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins keinerlei Vermögensanteile
des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 6 Mitgliedschaft


6.1 Als ordentliche Mitglieder können aufgenommen werden:
a) Bioenergetische Analytiker, die eine bioenergetische Weiterbildung nach den Richtlinien
des IIBA abgeschlossen haben (z.B. zum CBT)
b) Bioenergetische Analytiker, die eine bioenergetische Weiterbildung nach den Richtlinien
der Süddeutschen Gesellschaft für Bioenergetische Analyse oder einer anderen
bioenergetischen Gesellschaft abgeschlossen haben
c) Personen, die ein Ausbildungsprogramm zum Bioenergetischen Analytiker an einem
Mitgliedsinstitut des IIBA ohne Zertifizierung absolviert haben.
Alle ordentlichen Mitglieder sind zugleich Mitglieder des IIBA. Auf Antrag ist aber auch die
alleinige Mitgliedschaft in der SGfBA möglich. Entsprechend verringert sich der Mitgliedsbeitrag
um den Mitgliedsbeitrag des IIBA.
6.2 Außerordentliche Mitglieder können Weiterbildungsteilnehmer der SGfBA kraft eines
Weiterbildungsvertrages mit der Gesellschaft werden. Außerordentliche Mitglieder sind
ebenfalls Mitglieder des IIBA, sofern kein Antrag gestellt wurde, alleiniges Mitglied in der
SGfBA zu sein.
6.3 Assoziierte Mitglieder können Personen werden, die der Bioenergetischen Analyse
nach Alexander Lowen nahestehen und die die Zwecke und Aufgaben der Gesellschaft
aktiv fördern wollen.
6.4 Die außerordentlichen und die assoziierten Mitglieder haben weder aktives noch passives
Wahlrecht (Ausnahme: die Abstimmung nach § 16.2 bzgl. der Auflösung des Vereins),
jedoch nehmen sie an der Mitgliederversammlung mit beratender Stimme teil.
6.5 Die ordentliche Mitgliedschaft im Verein ist Voraussetzung für die Bekleidung eines
Amtes.
6.6 Es werden Mitgliedsbeiträge erhoben. Über die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge
beschließt die Mitgliederversammlung.


§ 7 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft


7.1 Vereinsmitglieder können nur natürliche Personen werden; der Aufnahmeantrag ist
schriftlich zu stellen.
7.2 Ordentliche Mitgliedschaft
Bioenergetische Analytiker nach § 6.1 werden auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss
der Mitgliederversammlung als ordentliche Mitglieder aufgenommen.
7.3 Außerordentliche Mitgliedschaft
Außerordentliche Mitglieder werden durch Abschluss eines entsprechenden Weiterbildungsvertrages
mit der Gesellschaft und für die Dauer ihrer Weiterbildung aufgenommen.
7.4 Assoziierte Mitgliedschaft
Assoziierte Mitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes durch Beschluss der
Mitgliederversammlung aufgenommen.
7.5 Die Mitgliedschaft erlischt
a) im Falle der ordentlichen und assoziierten Mitgliedschaft durch schriftliche Austrittserklärung,
die spätestens drei Monate vor Ende des Geschäftsjahres dem Vorstand vorliegen
muss
b) im Falle der außerordentlichen Mitgliedschaft durch Beendigung der Weiterbildung
c) wenn trotz mehrfacher Mahnung ein Beitragsrückstand von mehr als zwei Jahren besteht
d) wenn bei berufs- oder vereinsschädigendem Verhalten eines Mitglieds die Mitgliederversammlung
auf Vorschlag des Vorstandes den Ausschluss mit Zweidrittelmehrheit
der anwesenden und vertretenen ordentlichen Mitglieder beschließt
e) durch den Tod des Mitgliedes.


§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder


8.1 Die ordentliche Mitgliedschaft berechtigt zur Stellung von Anträgen und zur Abstimmung
in der Mitgliederversammlung.
Außerordentliche und assoziierte Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen
mit beratender Stimme teilzunehmen.
8.2 Die Mitglieder sind verpflichtet, das Ansehen des Vereins zu wahren, seine Ziele zu
fördern, seine Statuten anzuerkennen, den Mitgliedsbeitrag zu entrichten und nach Möglichkeit
an den Mitgliederversammlungen teilzunehmen.


§ 9 Organe der Gesellschaft


Die Organe der Gesellschaft sind:
a) die Mitgliederversammlung (§ 10)
b) der Vorstand (§ 12)
c) der erweiterte Vorstand (§ 13)
d) der Weiterbildungsausschuss (§ 14)
e) die Schlichtungs- und Ethikkommission (§ 15)

§ 10 Die Mitgliederversammlung


10.1 Die Mitgliederversammlung tritt jährlich zusammen. Sie ist vom Vorstand schriftlich
mit einer Frist von mindestens 4 Wochen unter Vorlage einer Tagesordnung einzuberufen
(dies kann auch per Email erfolgen).
10.2 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn ein
Drittel der ordentlichen Mitglieder dies verlangt oder der Vorstand dies beschließt.
10.3 Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung liegt vor, wenn
a) form- und fristgerecht vom Vorstand eingeladen wurde
b) mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder anwesend oder vertreten ist.
Sollte die geforderte Anzahl der ordentlichen Mitglieder auf der MV nicht anwesend oder
vertreten sein, so ist innerhalb der nächsten sechs Monate eine neue Mitgliederversammlung
einzuberufen, die dann unabhängig von der Anzahl der anwesenden ordentlichen
Mitglieder beschlussfähig ist.
10.4 Alle Vorschläge für eine Beschlussfassung in Bezug auf Satzungsänderungen oder
die Auflösung des Vereins müssen den Mitgliedern durch den Vorstand spätestens 14
Tage vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich bekannt gegeben werden.
10.5 Jedes Mitglied kann verlangen, dass ein bestimmter Punkt auf die Tagesordnung
gesetzt wird. Dieses Verlangen soll mindestens 2 Wochen vor der Versammlung dem Vorstand
schriftlich vorliegen.
10.6 Während einer laufenden Mitgliederversammlung ist ein Punkt dann auf die
Tagesordnung zu setzen, wenn ein entsprechender Antrag von mindestens einem Viertel
der Stimmen der anwesenden und vertretenen Mitglieder unterstützt wird. Dies gilt nicht
für Themen, die mit den in 7.5 d), § 10.8 e) - f) und § 16 festgelegten Sondermehrheiten
entschieden werden müssen.
10.7 Soll die Mitgliederversammlung über die Aufnahme oder den Ausschluss eines Mitglieds
entscheiden, so ist in der Einladung der Name des betreffenden Antragstellers bzw.
Mitglieds anzugeben.
10.8 Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan.
a) Sie beschließt auf Vorschlag des Vorstandes über die Aufnahme und den Ausschluss
von Mitgliedern (s. § 7),
b) wählt in Abständen von 2 Jahren die Mitglieder des Vorstandes (§ 12), den Delegierten
in der European Federation for Bioenergetic Analysis – Psychotherapy (EFBA-P) (§
13.4)
,
den Schatzmeister (§ 13.5) sowie die ordentlichen Mitglieder des
Weiterbildungsausschusses (§ 14), der Schlichtungs- und Ethikkommission (§ 15) sowie
die Kassenprüfer gem. § 11 nach einer Wahlordnung, die mit einfacher Mehrheit der anwesenden
bzw. vertretenen ordentlichen Mitglieder beschlossen werden kann,
c) nimmt die Rechenschaftsberichte
- des Vorstandes
- der Mitglieder des erweiterten Vorstandes
- des Schatzmeisters
sowie den Bericht der Kassenprüfer entgegen und erteilt dem Vorstand und dem Schatzmeister
Entlastung,
d) beschließt die Jahresbeiträge der Mitglieder (s. § 6),
e) beschließt mit Zweidrittelmehrheit der Stimmen der anwesenden und vertretenen
ordentlichen Mitglieder über Satzungsänderungen,
f) beschließt über die Auflösung des Vereins mit Zweidrittelmehrheit aller anwesenden
und vertretenen ordentlichen, außerordentlichen und assoziierten Mitglieder.
10.9 Soweit nicht anders festgelegt (§§ 7.5 d), 10.8 e) - f), 12.4, 16.2), fasst die
Mitgliederversammlung Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden bzw.
vertretenen ordentlichen Mitglieder. Vor der endgültigen Beschlussfassung ist ein
beratendes Meinungsbild der anwesenden und vertretenen außerordentlichen und
assoziierten Mitglieder herzustellen.
10.10 Außerhalb der Mitgliederversammlung ist schriftliche Beschlussfassung möglich.
Bei schriftlicher Beschlussfassung kommt ein Beschluss dann wirksam zustande, wenn
zwei Drittel der ordentlichen Mitglieder des Vereins ihre Stimme abgeben und davon zwei
Drittel dem Antrag zustimmen. Dies gilt auch für Satzungsänderungen, jedoch nicht für
die Beschlussfassung zur Auflösung des Vereins.
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10.11 Jedes Mitglied ist berechtigt, ein anderes Mitglied zur Stimmabgabe in seinem
Namen zu bevollmächtigen. Die Bevollmächtigung bedarf der Schriftform. Kein Mitglied
darf mehr als eine Bevollmächtigung wahrnehmen.
10.12 Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Das Protokoll ist
vom ersten Vorsitzenden und vom Protokollführer zu unterschreiben und allen Mitgliedern
zuzuschicken.


§ 11 Kassenprüfung


11.1 Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte für die Dauer von zwei Jahren mit
einfacher Stimmenmehrheit zwei Kassenprüfer. Sie dürfen nicht Mitglied des Vorstandes
bzw. des erweiterten Vorstandes sein. Die Wiederwahl ist zulässig.
11.2 Scheidet ein Kassenprüfer vorzeitig aus, so ist in der nächsten Sitzung der Mitgliederversammlung
eine Ersatzwahl durchzuführen.
11.3 Die Mitgliederversammlung kann einen Kassenprüfer des Amtes entheben, wenn in
derselben Sitzung eine Neuwahl für das vakante Mandat erfolgt. Ein solcher Beschluss
bedarf einer einfachen Mehrheit.
11.4 Die Kassenprüfer haben die Wirtschaftsführung und den Jahresabschluss auf Ordnungs-
und Satzungsmäßigkeit hin zu prüfen.
11.5 Bei ordnungs- und satzungsgemäßer Wirtschaftsführung schlagen die Kassenprüfer
der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstands und des Schatzmeisters vor.
11.6 Die Kassenprüfer erhalten für ihre Tätigkeit keine Vergütung. Die von ihnen im
Auftrag des Vereins getätigten Auslagen werden nach Vorlage der Belege erstattet.


§ 12 Der Vorstand


12.1 Der Vorstand besteht aus dem ersten Vorsitzenden und dem zweiten Vorsitzenden.
12.2 Dem Vorstand obliegt die wissenschaftliche und geschäftliche Leitung sowie die gerichtliche
und außergerichtliche Vertretung des Vereins. Der Vorstand führt die laufenden
Geschäfte nach den Weisungen der Mitgliederversammlung.
12.3 Die Vorstandsmitglieder vertreten die Gesellschaft gerichtlich und außergerichtlich
je einzeln.
12.4 Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von 2 Jahren
gewählt (§10.8 b)).
Der Vorstand oder ein einzelnes Mitglied des Vorstandes kann durch einen Beschluss der
Mitgliederversammlung abberufen werden. Die Mitgliederversammlung kann Mitglieder
des Vorstands nur des Amtes entheben, wenn in gleicher Sitzung eine Neuwahl für die
vakanten Mandate erfolgt. Die Amtsenthebung bedarf einer Zweidrittelmehrheit, die
Neuwahl einer einfachen Mehrheit der anwesenden und vertretenen ordentlichen Mitglieder.


§13 Der erweiterte Vorstand


13.1. Der erweiterte Vorstand besteht aus
- dem ersten und zweiten Vorsitzenden,
- dem Delegierten der EFBA-P (European Federation for Bioenergetic Analysis –
Psychotherapy),
- dem Schatzmeister,
- dem Vorsitzenden des Weiterbildungsausschusses.
13.2 Der erweiterte Vorstand trifft sich nach Bedarf, mindestens jedoch einmal im Jahr.
Den Vorsitz führt der erste Vorsitzende.
13.3 Der erweiterte Vorstand berät und beschließt in wichtigen Fragen der Gesellschaft,
wie z.B. Konstituierung neuer Weiterbildungsgruppen, Auswahl von Trainern,
Anerkennung und Berufung von Lehrtherapeuten und Supervisoren und über die Vorschläge
zur personellen Besetzung von Ämtern in der Mitgliederversammlung.
13.4 Der Delegierte in der EFBA-P wird von der Mitgliederversammlung gewählt und ist
durch sie weisungsgebunden.
13.5 Der Schatzmeister ist für den finanziellen Bereich der laufenden Geschäfte und die
Vermögensverwaltung des Vereins zuständig; er legt der Mitgliederversammlung den
Jahresabschluss des vergangenen Geschäftsjahres sowie das Budget des kommenden
Geschäftsjahres zusammen mit einem finanziellen Lagebericht vor.


§ 14 Der Weiterbildungsausschuss (WA)


14.1 Der Weiterbildungsausschuss besteht aus mindestens drei ordentlichen Mitgliedern.
14.2 Der WA wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter und gibt
sich eine Geschäftsordnung.
Soweit nicht anders bestimmt, fasst der Weiterbildungsausschuss seine Beschlüsse mit
einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende oder - im Fall
seiner Verhinderung - der Stellvertreter.
14.3 Die Aufgaben des Ausschusses sind insbesondere:
a) Organisation der Weiterbildungsveranstaltungen,
b) Entscheidungen nach eingehender Rücksprache mit den Lehrtrainern über
Lehrtherapien, Behandlungsbefugnisse, Supervisionen und Graduierung,
c) Erarbeitung und Sicherung von Rahmenbedingungen und Richtlinien für Auswahl,
Weiterbildungsverlauf und Graduierung
d) Prüfung der Bewerbungen für die Aufnahme in eine Weiterbildungsgruppe und die Entscheidung
hierüber im Rahmen des Weiterbildungsreglements.
14.4 Dem WA angegliedert ist je ein Kandidatenvertreter aus jeder Weiterbildungsgruppe
mit beratenden und ausführenden Funktionen bezüglich der Organisation und
Gestaltung der Weiterbildung innerhalb des Rahmens, der vom Weiterbildungsreglement
und dem Curriculum vorgegeben und durch den WA beschlossen ist.
14.5 Jede Weiterbildungsgruppe wählt für die Dauer von zwei Jahren mindestens einen
Kandidatenvertreter und einen Stellvertreter.
14.6 Der WA oder eines seiner Mitglieder kann durch einen Beschluss der MV abberufen
werden. Im Falle des Kandidatenvertreters kann die Abberufung ebenfalls durch die jeweilige
Weiterbildungsgruppe mit einfacher Mehrheit erfolgen.


§ 15 Schlichtungs- und Ethikkommission (SK)


15.1 a) Die SK besteht aus mindestens drei ordentlichen Mitgliedern, die keinem Organ
des Vereins (nach §§ 12-14) angehören dürfen.
b) Wenn maßgebliche Gründe vorliegen, kann ein Mitglied der SK auch innerhalb dieses
Zeitraums von der MV abgewählt werden, jedoch nicht während eines laufenden
Verfahrens vor dieser Kommission.
15.2 Aufgaben der SK sind
a) Vermittlung in allen Streitfragen zwischen Mitgliedern und Gremien der Gesellschaft,
die nicht aufgrund von Satzung eindeutig entschieden und auch nicht auf anderen
Wegen ausreichend geklärt werden können
b) Bearbeitung und Klärung von Vorwürfen, Ansprüchen usw., die von außen an die
SGfBA oder eines ihrer Mitglieder herangetragen werden und nicht anderweitig beigelegt
werden können. Hierzu zählen insbesondere Vorwürfe wegen ethischen
Fehlverhaltens i. S. der Ethik-Richtlinien des Vereins.
15.3 Befugnisse der SK sind
a) Entscheidungsbefugnis bei Streitfragen gem. § 15.2 a), bei denen der Vorstand als
Streitpartei involviert ist
b) Sachverhaltsklärung bei Fällen bzw. Vorwürfen ethischen Fehlverhaltens und ggfs Vorbereitung
einer Sanktionsentscheidung gem. Nr. 17ff der Ethik-Richtlinien.
c) In allen anderen Fällen gibt sie Empfehlungen an die Beteiligten. Falls diese sich auch
mit Hilfe der SK nicht einigen können, entscheidet der Vorstand im Einvernehmen mit
der SK.
15.4 Schlichtungsverfahren
a) Die Vorgehensweise bei einem Schlichtungsverfahren (Klärung, Vermittlung, Entscheidungsfindung)
kann die SK in jedem Einzelfall gemäß ihrer Einschätzung der Situation
festlegen, in Fällen des § 15.3 b) gelten die Regelungen gem. Nr. 17ff der Ethik-
Richtlinien
b) Wenn die SK angerufen wird, muss sie den Vorstand schriftlich informieren.
c) Ebenso muss sie nach Beilegung einer Streitfrage dem Vorstand über den Ablauf
dieses Vorganges und das Resultat der Schlichtung schriftlich berichten.


§ 16 Auflösung des Vereins/Wegfall steuerbegünstigter Zwecke


16.1 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen des Vereins an Verein "Wildwasser e.V., Karlsruhe", der es unmittelbar und
ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
16.2 Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit
der Stimmen aller anwesenden und vertretenen ordentlichen, außerordentlichen
und assoziierten Mitglieder beschlossen werden.
16.3 Die Mitgliederversammlung bestellt im Falle der Auflösung des Vereins auf derselben
Mitgliederversammlung zwei ordentliche Mitglieder als gemeinschaftlich
vertretungsberechtigte Liquidatoren.